Content Marketing das verkauft - dein Quick Start Guide.

Uncategorized Feb 14, 2019

Eine kurze Frage zu Beginn: Betreibst du Content Marketing? Wenn ja, gut so. Wenn nein, solltest du so schnell wie möglich damit beginnen. Warum? Weil Content Marketing ein unglaublich wichtiger Teil deiner Verkaufsstrategie ist. Wusstest du, dass potentielle Kunden etwa elf bis zwölf Content Inhalte konsumieren, bevor sie sich für einen Kauf entscheiden und 70% der Internet Nutzer sich über Inhalte über ein Produkt oder eine Dienstleistung informieren möchten und nicht über klassische Werbung?

 

Alleine das sollte für sich sprechen. Doch es gibt noch weitaus mehr Argumente für ein gut geplantes Content Marketing. Content Marketing zieht Interessenten und Kunden an. Anders als bei klassischen Werbeanzeigen führt das dazu, dass die Kunden bereits im Vorfeld Vertrauen zu dir aufbauen und dich kennen lernen. Bis der Kunde sich entscheidet bei dir zu kaufen, ist er also kein “kalter Traffic” mehr. Und das führt laut einer Hubspot Analyse dazu, dass die Leadkosten um bis zu 62% sinken können. Das bedeutet: Du bekommst potentielle Kundenanfragen für ein deutlich geringeres finanzielles Investment.

 

Doch eines muss dir von Anfang an bewusst sein: Content Marketing bedeutet NICHT, einfach nur ein paar Blogbeiträge zu schreiben oder einige Videos raus zu hauen. Wenn du wirklich Erfolg haben möchtest mit deinem Content Marketing und dich als echten Experten deiner Branche etablieren möchtest, muss auch dein Content Marketing gut geplant sein.

 

Wie das funktioniert, möchte ich dir in den folgenden Schritten genau vermitteln….

 

Schritt 1: Definiere deinen Wunschkunde.

Was denkst du wird die mit Abstand häufigste Frage sein, die ich regelmäßig von Personal Trainern gestellt bekomme? Richtig. Es geht darum, Kunden zu gewinnen. Wie schaffe ich es, neue Kunden zu generieren?

 

Der erste Schritt, der leider entweder gar nicht oder viel zu nachlässig durchgeführt wird ist, den eigenen Wunschkunde zu definieren. Wenn ich jedoch nicht weiß, für wen ich mein Marketing mache und für wen ich all den Content erstelle, um aus einem Interessenten einen Kunden und schließlich einen echten Fan zu machen, dann ist die Wahrscheinlichkeit Erfolg zu haben entsprechend gering. Doch genau so gehen die meisten Personal Trainer vor. Das ist reines “Hoffnungs Marketing”. Man hofft, dass sich schon irgendwann mal irgendjemand meldet, der an Personal Trainer Stunden interessiert ist.

 

Doch selbst wenn sich IRGENDJEMAND meldet...du möchtest nicht IRGENDEINEN Kunden. Du möchtest Anfragen und Kunden, die WIRKLICH Interesse haben. Und mit denen du auch wirklich arbeiten kannst.

 

Ein kurzes Beispiel: Wenn du Rückenschmerzen hast, an was für einem Personal Trainer bist du eher interessiert? Ein Personal Trainer der auf seiner Seite damit wirbt, dich fit zu machen, gleichzeitig aber auch noch Ernährungsberatung für Schwangere anbietet und Weight Cuts für Kampfsportler? Oder möchtest du vielleicht lieber einen Personal Trainer der ein absoluter Spezialist für Rückenbeschwerden ist? Ich würde den Spezialisten wählen. Und wenn du dieser Spezialist bist, dann erwarte ich entsprechenden Content auf deiner Seite, der mich davon überzeugt. Keine Inhalte für schwangere Frauen. Und schwangere Frauen wiederum wollen keine Rücken Gymnastik. Verstehst du was ich meine? Also beginne im ersten Schritt, deinen Wunschkunden perfekt zu definieren.

 

Benötigst du noch ein weiteres Argument? Rund 70% der Unternehmen, die ihre Umsatzziele übertreffen, haben ihren Wunschkunden präzise definiert und dokumentiert. Nimm dir also ausreichend Zeit dafür.

 

Schritt 2: Content Marketing braucht ein Ziel

Wie jede andere Marketingmaßnahme musst du auch beim Content Marketing ein exaktes Ziel verfolgen. Was möchtest du erreichen? Möchtest du einfach informieren? Möchtest du Anfragen generieren? Oder möchtest du schon konkret etwas verkaufen?

 

Je nachdem was dein Ziel ist, musst du deinen Content entsprechend ausrichten. Eine gute Content Marketing Strategie liefert…

 

  • ...den richtigen Inhalt
  • ...zur richtigen Zeit
  • ...an die richtigen Personen.

 

Klingt kompliziert? Ist es auch. Aber keine Angst. Als Personal Trainer bist du in der Regel Einzelunternehmer. Das vereinfacht die Sache enorm.

 

Dein erster Schritt in einer guten Content Marketing Strategie sollte darin bestehen, deinem potentiellen Kunden klar zu machen, warum du existierst. Ich beispielsweise verfolge mit fitpreneur.de das Ziel, Personal Trainern dabei zu helfen, ihr Dasein als schlecht bezahlte Fitness Trainer zu beenden, um ein Einkommen generieren zu können, von denen sie gut leben und nicht nur überleben können. Und das ohne Marketing Vorwissen oder das vernachlässigen zu müssen, was ein typischer Personal Trainer wirklich liebt: Das Coaching.

 

Was ist deine Mission? Wobei möchtest du anderen Menschen helfen? Du siehst, um diese Frage beantworten zu können, musst du Schritt 1 durchlaufen haben. Bevor du nicht weißt, wem du wie helfen kannst, wirst du auch keinen maßgeschneiderten Content aufsetzen können.

 

Überlege dir also genau, wer dein Wunschkunde ist und welches Ziel du mit deinem Content Marketing verfolgst.

 

Schritt 3: Finde deine Zielgruppe

Dein Content muss natürlich konsumiert werden. Daher ist es unmöglich festzulegen, was der “perfekte Kanal” ist. Solltest du Videos machen? Blogs schreiben? Oder deinen eigenen Podcast launchen?

 

Das musst du daran ausrichten, wo du deine Zielgruppe am ehesten findest. Ist deine Zielgruppe viel auf Facebook unterwegs? Dann arbeite verstärkt an deiner Social Media Aktivität. Schaut deine Zielgruppe gerne Videos? Dann könnte YouTube deine Option sein. Ist deine Zielgruppe viel unterwegs und möchte es genauer wissen? Dann könnten Podcasts deine erste Wahl sein. Du siehst, auch hier kommst du ohne Schritt 1 nicht weiter. Denn bei der Definition deines Wunschkunden kommst du nicht umher, auch dessen Interessen zu erkunden.

 

Die einfachste Frage die du dir hierbei stellen kannst: Was begeistert meinen Kunden? Wenn du das weißt, wird es plötzlich ganz einfach, den richtigen Content zu erstellen und auszuliefern.

 

Du möchtest wirklich auf Nummer Sicher gehen und herausfinden, was deine Zielgruppe wirklich möchte? Dann empfehle ich dir eine klassische Ask Campaign. Denn neue Kunden zu finden ist eigentlich ganz simpel:

 

  1. Definiere deinen Wunschkunde
  2. Frage ihn was er möchte
  3. Gib ihm was er möchte

 

Ja, es ist wirklich so einfach. Auch ich nutze das immer wieder. Hier kannst du nicht nur ein Beispiel sehen, sondern auch direkt an einer solchen Ask Campaign teilnehmen und dir gleich noch ein Produkt Package im Wert von 97€ for free sichern - no bullsh*t.

 

Schritt 4: Lege deine Themen fest

Ein weiterer Vorteil deiner Ask Campaign ist, dass du immer up to date bleibst, was deine Kunden wirklich interessiert. Und eines ist klar: Wenn dein Wunschkunde deinen Content regelmäßig konsumiert und immer wieder erkennt, dass du die Lösung seiner Probleme hast, steigt die Wahrscheinlichkeit enorm, dass er irgendwann etwas bei dir kauft oder ein Coaching bei dir bucht. Und zwar nicht, weil du ihn dazu überredet hast, sondern weil er absolut davon überzeugt davon ist, dass er einen Mehrwert dadurch erhält. Und plötzlich ist das doch so teure Personal Training gar kein so schlechtes Angebot mehr. Denn dein Kunde weiß, dass sich diese Investition für ihn lohnen wird.

 

Eines ist jedoch auch Fakt: Du musst liefern was du versprichst. Eigentlich musst du sogar noch mehr liefern. Du musst die Probleme deiner Kunden wirklich lösen. Sie müssen begeistert von deinem Service sein.

 

Schritt 5: Erstelle dir eine Roadmap

Je mehr du die Probleme deiner Kunden kennst, desto besser kannst du eine Roadmap für diese Kunden aufstellen. Liefere Lösungen, die genau dokumentieren, wie du deinen Kunden von A nach B bringst. Also vom aktuellen Ist-Zustand zum gewünschten Ziel. Visualisiere das in einer Roadmap.

 

Hier siehst du meine Fitpreneur Roadmap. Du kannst exakt nachvollziehen, welche Schritte du im Zuge meines Personal Trainer Game Plan Trainings du durchläufst, um vom herkömmlichen Fitness Trainer zum echten Fitpreneur zu werden. Das verdeutlicht, den Weg den du gehst und was du ganz konkret bekommst. Falls du dir diese Roadmap noch nicht heruntergeladen hast, kannst du das das HIER noch tun.

Dein gesamtes Content Marketing orientiert sich dann jeweils an den einzelnen Schritten, deiner Roadmap, die wiederum aus den wahren Interessen deiner Wunschkunden aufgebaut sind. Das ist DEIN riesen Vorteil. Während andere Personal Trainer ihre Angebote noch immer so gestalten, indem sie nur von sich selbst ausgehen und vermuten was ihre Kunden wirklich möchten, fragst du einfach direkt bei deinen Kunden nach, baust daraus eine Roadmap und eine Content Marketing Strategie, in denen sich dein Wunschkunde wiederfindet. Und wer die Lösungen seiner Probleme findet und Vertrauen aufbaut, der wird auch mit höherer Wahrscheinlichkeit kaufen.

 

Schritt 6: Case Studies und Backstories

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich bereits über Backstories geschrieben. Falls du diesen Blog mit der Anleitung, wie du zum Personal Trainer Rockstar deiner Branche wirst noch nicht durchgelesen hast, solltest du das noch nachholen.

 

Denn personenbezogener Content kann dein Interesse für neue Anfragen um knapp 50% steigern. Einfach nur, indem du die Art und Weise deines Contents anpasst. Nutze dazu deine eigene Story oder Case Studies erfolgreicher Klienten. Aber immer auf die Probleme und Bedürfnisse deines Wunschkunden ausgerichtet. Dann kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen…

 

Und nun?

Nun liegt es an dir, die einzelnen Schritte zu befolgen. Beginne mit dem ersten Schritt. Je präziser du deinen Wunschkunde definiert hast, desto klarer wird dir mit jedem neuen Kontakt potentieller Kunden, welche Inhalte wirklich interessant, vor allem aber hochrelevant, für deine Kunden ist. Und je relevanter dein Content für deine potentiellen Kunden ist, desto höher auch die Wahrscheinlichkeit dadurch neue Kunden zu gewinnen.

Ja, so einfach ist das...

Noch Fragen? Dann stell sie doch entweder über meine Ask Campaign oder diskutiere sie unten über die Kommentarfelder. Lass mir gerne auch eine Response da, ob dieser Inhalt hilfreich für dich ist. Vielen Dank.

 

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